15 minutes of fame

900 Sekunden sind 15 Minuten sind eine Viertelstunde in der man die Beine breit macht für etwas Macht, Ansehen und Liebe. Ein Tropfen Zeit in der man die eigenen Nichtigkeit zu den Sternen hoch peitscht. Im Quantensprung die sterile Masse auf der Ideallinie überholen, dem himmlischen Reich folgend. Für welchen Preis? Was folgt auf die gesättigte Zufriedenheit? Was ist wenn die Spitze der Pyramide erreicht ist, es kein Höher, Weiter und Besser gibt? In einer endlichen Welt ist jegliches System endlich. Ich zerbröckele unter meinen Füßen, entgleite meinen Händen. Ein Schlag in die Seite, das Selbst schwankt, löst sich, entschwindet im endlosen Nebel der weiten Öde. Zwischen bunten Hunden und jonglierenden Affen werde ich mein Zuhause suchen, an der Spitze des Firmaments. Beheimatet auf einem Drahtseilakt und Messersschneide, links und rechts das All. Wohin ich falle, wenn ich falle, den Grund der Tatsachen küssend mit Schmetterlingen im Bauch, auf ein Neues, der Sonne mit Tränen entgegen.

„In the future, everyone will be anonymous for 15 minutes“
Banksy, britischer Straßenkünstler

Che Warhol

Che Warhol

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