Alter Ego

Aus der Masse hervorstechen, mit Farbe und Form eins werden. Auf den grauen Alltag scheißen, sich einzig- und nicht -artig machen. Erschaffen, neues Gewürm in die Welt setzen. Sich für kurze Zeit der destruktiven Welt entziehen, aus dem Vollen schöpfen – aus dem Pool der regenerativen Unendlichkeit. Die Farbe fließt, dript und flowt, bedeckt den monotonen Beton der Lustlosigkeit. Sex mit Wänden. Potenter Begatter der Eintönigkeit, die Tristesse, die Langeweile ins Koma vögeln. Graue Wände die nur darauf warten, die Metamorphose vom Entlein zum Schwan zu vollziehen, um selbst im glänzenden Gefieder der Papageien zu erstrahlen. Meinem Fluidum die Möglichkeit bieten, nicht nur die Sicht zu brechen, sondern dafür Sorge zu tragen, Nachrichten in die Welt zu posaunen. „Ich, die Wand trage euren Hass, eure Hoffnung und Liebe auf und in mir. Ich bin das Memo für alle Vorbei- und Vorüberziehende, für alle, denen ich Rast und Schatten spende, für alle die wollen, dass ich spreche.“

skully_dave

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